Zusammen******** in der Kommune

Stichwortprotokoll von @zellmi und @gibro

Vorstellung Kommune Waltershausen

Ort: Ehemalige Puppenfabrik, Waltershausen, Thüringen
Leute: 13 Erwachsene, 3 Kinder und 1 Jugendliche
Bilder zur Session
Website der Kommune

# Konsenzprinzip

1. Überblick verschaffen
2. Fragen formulieren
3. Bedürfnisse, Ängste, Wünsche rausarbeiten
4. Ideen sammeln
5. Konsensvorschläge diskutieren
6. Konsensabfrage
7. Konsens

Niemand sagt aus Prinzip “Nein” sagen, sonst ist der Konsens nicht möglich.
Es werden eher Lösungen als Kompromisse gesucht.
Letztendlich ist es gut, wenn alle hinter dem stehen, was man macht.

Siehe auch: Konsensfisch

# Gemeinsame Ökonomie
Mehr nutzen als besitzen.
Jede(r) hat sein eigenes Zimmer, alles was dort drin ist ist Privateigentum.
Vermögensökonomie: Wichtig beim Einstieg, dann wird das Vermögen stückweise eingebracht.
Je länger man in der Kommune wohnt, desto mehr Vermögen wird der Kommune übergeben.
Alltagsökonomie: Geld das eingenommen wird, geht in eine Kasse und steht allen zur Verfügung.

# Bedürfnisprinzip
Nicht alle bekommen das Gleiche, sondern, sie nehmen und bekommen das, was sie brauchen.
Deshalb gibt es keine Taschengeldregelung. Jeder nimmt das, was er/sie braucht.
Es soll so wenig wie möglich pauschal geregelt werden.

# Soziales Miteinander
Alle achten auf Alle. Jeder ist angehalten sich auch mal in das Privatleben des Anderen einzumischen, wenn man das Gefühl hat, dass man der Person damit helfen kann. Es geht weniger um Kontrolle, als vielmehr die Sorge umeinander.
Es gibt keine Hierarchien.
Kinder haben mehr Bezugspersonen als nur die Eltern.
Alle 2 Wochen gibt es ein Sozialplenum, wo Befindlichkeiten thematisiert werden.
Nicht nur zusammen wohnen, sondern zusammen leben.

# Wie steigt man ein und wie steigt man aus?

1. Grundlagenseminar an einem WE.
2. Regelmäßig mal eine Woche mitwohnen.
3. Halbes Jahr Probezeit (einzige Einschränkung: Man kann nicht als Einziger etwas verhindern).
4. Vertrag für den Ausstieg wird beim Einstieg gemacht.

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